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Radonbelastung - Augen auf... beim Hauskauf ;-) Teil 8

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, das in unterschiedlichen hohen Konzentrationen aus dem Erdboden austritt.

Es kann durch z.B. feinste Risse und Undichtigkeiten im Boden in den Keller eindringen und sich dort anreichern.

Die Zerfallsprodukte von Radon lagern sich gerne an Staub und Schwebepartikel in der Luft an und lassen sich damit leicht einatmen.

Durch den weiter stattfindenden radioaktiven Zerfall wird Lungengewebe geschädigt und zu Wucherungen angeregt (Krebs). Studien sprechen davon, dass Radon nach dem Rauchen die verbreitetste Ursache von Lungenkrebs ist.


Die Radonkonzentration kann auf einfache Weise (normgerecht per Kernspurexposimeter) ermittelt werden. Aufgrund der starken Schwankungen der Konzentration über den Tag und übers Jahr sind jedoch lange Messdauern notwendig, um verlässliche Werte zu erhalten. Die normgerechte Messung wird über 1 Jahr durchgeführt, jedoch sind auch Messdauern von 3 Monaten im Winterhalbjahr aussagekräftig.

Kurzzeitmessungen - z.B. mit elektronischen Handmessgeräten können bestenfalls eine Indikation geben; für verlässliche Ergebnisse werden längere Messzeiten benötigt.

Eine Auswirkung auf den Wert der Immobilie oder des Grundstücks könnte sich ergeben, sobald sog. Radonvorsorgegebiete festgelegt sind. Wird es einen Einfluss auf den Wert von Grundstücken und Immobilien haben, wenn diese innerhalb von Gebieten mit erhöhter Radonkonzentration liegen?




© 2020 by Christian Krknjak

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