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Lüftung - Augen auf... beim Hauskauf ;-) Teil 5

In vielen Fällen reicht nach einer Modernisierung die Fensterlüftung nicht mehr aus, um die Feuchte ausreichend aus dem Gebäude abzuführen, Schimmelbildung droht.

Werden bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern mehr als 2/3 der Fenster modernisiert (Austausch) oder bei Einfamilienhäusern mehr als 1/3 der Dachfläche abgedichtet (z.B. bei Dämmung/Sanierung), muss ein sogenanntes Lüftungskonzept erstellt werden, welches im Anschluss auch umzusetzen ist (DIN 1946-6).

Das Lüftungskonzept enthält Angaben zur vorgeschlagenen Lüftungstechnik (Fensterlüftersysteme, Lüftungsgeräte, Verrohrung,…), zur Installation (Außenluftdurchlass, Überstromzonen, Zuluft, Abluft,…) und Informationen wie die Norm technisch eingehalten wird.

Architekten oder Fachplaner erstellen das Lüftungskonzept, die Umsetzung erfolgt durch entsprechende Fachunternehmen.

Insgesamt dient dies dem Bautenschutz, der Vorbeugung von Schimmelbildung. Natürlich wird durch den geregelten Luftaustausch auch das Raumklima an sich verbessert – CO2-Werte werden reduziert, flüchtige Kohlenwasserstoffe abgeführt usw.

Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung tragen auch zur Reduzierung von Lüftungs-Wärmeverlusten bei; ein ständig gekipptes Fenster sollte z.B. (sowieso) vermieden werden aber auch bei der Stoßlüftung geht während der Heizperiode Energie verloren.




© 2020 by Christian Krknjak

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